• Aufsparrendämmung, Wärmedämmverbundsystem, Kellerdeckendämmung
  • Dreifachverglaste Fenster und Türen
  • Holzpellet-Heizung, Lüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Aufwertung der Innenräume
  • Rolli-WC
  • Auf dem Dach: private Photovoltaikanlage

 

Die vorwiegend energetische Sanierung des 40 Jahre alten Gemeinschaftshauses kostete rund 600.000 € und begann im August 2009.

Dazu gehörten vor allem die neuen Fenster mit Dreifachverglasung, um Kaltlufterscheinungen entgegen zu steuern, sowie eine Holzpellet-Heizung, eine Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung, eine Solaranlage, ein neues Dach und eine 16cm dicke Wärme- dämmung. Desweiteren wurde das  nicht mehr genutzte Schlachthaus abgerissen.

Im Innenbereich bekamen einige Räume einen völlig neuen Bodenbelag, andere wurden tech- nisch aufgerüstet, um für einen gastro- nomischen Gebrauch vorbereitet zu sein. Hinzu kam der Barrierefreiheit wegen ein Rolli-WC.

Zum Schluss wurden alte gepflasterte Flächen aufbereitet, umliegende Freiflächen neu be- grünt und das Gemeinschaftshaus mit einem neuen Anstrich versehen, der sich nun sehen lassen kann und Gästen einladend entgegen- tritt.

Das Bestandsgebäude wurde Ende der 60er Jahre vom örtlich ansässigen Architekten Willi Kirschner entworfen. Das Gebäude wurde als Stahlbeton-Skelettbau konzipiert und bietet aufgrund des geschickten Zuschnitts an- sprechende Räume unterschiedlichster Größe für verschiedenste Nutzungen. Neben dem ehemaligen Bürgermeisteramt und einem großen Saal mit Bühne finden sich im Gebäude eine Kegelbahn, Umkleideräume und Duschen für den Sportverein, eine Heimatstube sowie die entsprechenden Nebenräume.

Allerdings verfügte das Gebäude bauzeitüblich über eine schlechte Wärmedämmung. Un- gedämmte Stahlbeton-Bauteile und einfach verglaste Fenster führten in Verbindung mit einer Elektroheizung zum Energieverbräuchen von über 125.000 kWh/Jahr.

Neben der energetischen Verbesserung aller Außenbauteile (Aufsparrendämmung, Wärme- dämmverbundsystem, Dreifachverglasung und Dämmung der Kellerdecke) und dem Einbau einer Pelletheizung inkl. der Sanierung der Lüftungsanlage wurde ein barrierefreies WC eingebaut und die Räume des ehemaligen Bürgermeisteramtes zu einer Dorfgastronomie umgebaut.

Die Umbauarbeiten fanden z. T. während des laufenden Betriebs statt. Der Kostenrahmen von 600.000 € wurde eingehalten.

Nach über einem Jahr im Betrieb wurden bisher weniger als 5 to Pellets verbraucht (etwa 25.000 kWh).
Das entspricht einer Energieeinsparung von ca. 80%.

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